Präsenzseminare vs e-Learning

Präsenzseminare vs e-Learning

Mit dem Thema Präsenzseminare / Offene Seminare / e-Learning-Unterstützung und Video-Tutorial-Nachschlagewerke mache ich seit Jahren folgende Erfahrungen:

Bei Präsenzseminaren – besonders bei etwas komplexeren Themen stelle ich fest, dass es am Ende eines ein- oder zweitägigen Seminars heißt „..das war jetzt sehr interessant, viele Informationen, … aber ob ich das morgen noch alles weiß… und für meine Belange transferieren kann…“  (in Kurzform;-).

Meine jeweiligen Hinweise auf Seminar-Begleit-Skripte (die ich u.a. auf meinen Seminar-Online-Seiten für meine Teilnehmer meiner Seminar jeweils für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stelle) wurden stets „mit Erleichterung“ zur Kenntnis genommen, aber nicht im durchdringenden Maße wahrgenommen (wie ich in den Web-Statistiken verifizieren konnte). Dafür habe ich durchaus vollstes Verständnis; am Arbeitsplatz hat dann wieder jeder mehr als genug zu tun, genug zu tun, zu lesen, genug Mails zu schreiben, zu recherchieren, zu lesen, zu beantworten, Webinhalte und Manuals zu durchstöbern etc.

Die Zugriffszahlen auf die Seminar-Seiten haben sich erst definitiv dann erhöht, als ich mindestens die Abläufe per Video-Tutorial „skizziert“ und zur auf meinen Seminarseiten Verfügung gestellt habe.  Als Aufzeichnung-Tools habe ich anfangs meist Jing verwendet, mittlerweile sind es längst professionelle Werkzeuge)

Diese Erfahrung verfestigte sich im Laufe der Zeit und führte im Jahr 2009 dazu, zusammen mit einem Kollegen eine Online-Plattform zur Verfügung zu stellen, die es „der Allgemeinheit“ ermöglicht, clips zu einer Vielzahl von typischen Seminarthemen ansehen zu können (kostenlos aber nicht umsonst 😀 – zumindest nicht für den Nutzer: seminarclip.de)

wie war das noch ???

Fazit:

  • Text = klasse (und auch weiterhin wichtig und weitgehend unverzichtbar)
  • audiovisuell =  erkennbar hohe Akzeptanz, deutlich einprägsamer, zumindest bei meinem Themenbereich, der sich auf die Anwendung von Software bezieht (aber sicher auch bei anderen).

Voraussetzung ist allerdings stets eine gute Verschlagwortung, die es einem auch in der recht speziellen Terminologie verfassten Funktionalität ermöglicht, sein gewünschtes Thema zu finden.

Ein interessantes Zitat von Torsten Luedecke (Moderatorder Xing-Gruppe e-Learning-Professionals) „…die Akzeptanz beim Teilnehmer sollte bestimmen, wie wir unsere Inhalte aufbereiten. Hier gibt es sicherlich Unterschiede in den Zielgruppen – ich denke an Bildungsgrad, Technikaffinität, Lernbereitschaft, etc.“

Dem kann ich zustimmen.